Vom 21.Oktober bis zum 5.November 2017 findet in den Herbstferien im FEZ-Berlin zum zweiten Mal das Ferienevent Phänomenien – Erstaunliche Herbstferien für Neugierige von 6 – 15 Jahren statt.

Bereits beim ersten Mal hat Gunda Wichmann-Zahn Phänomenien mitentwickelt sowie Angebote gestaltet und begleitet. In diesem Jahr ist sie als Projektleiterin für das obere Foyer zuständig in dem eine große Experimentierwerkstatt installiert werden soll.

Aktuell werden noch Partner gesucht, die Angebote in Phänomenien mitgestalten. Ebenso werden noch Menschen ab 16 Jahren gesucht, um als Anleiter in den Herbstferien mit dabei zu sein.

Personen, die an der Gestaltung von Angeboten interessiert sind, sollten sich so schnell wie möglich und spätestens bis zum 10.März 2017 bei der Projektleitung melden.

 

In diesem Blogartikel finden Interessenten Antworten auf die Fragen:

Was ist Phänomenien und warum gibt es Phänomenien im FEZ-Berlin?
Für wen ist Phänomenien gedacht?
Wie sind die täglichen Öffnungszeiten? Müssen die Anbieter vor Ort sein?
Wie ist Phänomenien strukturiert?
Wer kann wie mitmachen und was ist der Mehrwert/Nutzen?
Wer sind die Ansprechpartner?

 

 

Was ist Phänomenien und warum gibt es Phänomenien im FEZ-Berlin?

Unsere Welt ist voller erstaunlicher, faszinierender und schöner Dinge. Oft fragen wir uns: Wie geht das? Warum ist das so? Kann ich das auch? In den Herbstferien wird Phänomenien zu einem perfekten Ort für neugierige Kinder und Familien, die Freude am Staunen und Entdecken haben. Naturwissenschaft, Technik und Kunst bieten dafür perfekte Voraussetzungen. Besonders phänomenal wird es, wenn diese Disziplinen eine Verbindung eingehen.
Staunen und Neugierde sind ein wunderbarer Antrieb dafür, Lust zu haben selbst tätig zu werden, Dinge auszuprobieren, zu erfinden und selbst aktiv zu werden. Und genau darum wird es in Phänomenien gehen.

Der eklatante Fachkräftemangel in den naturwissenschaftlich-technischen Berufen ist in aller Munde. Im Schulbereich stehen daher die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) in einem besonderen Fokus. Ohne Frage sind gerade auch außerschulische Aktivitäten und Angebotsformate, die auf die Begeisterung für Wissenschaft und Technik von großer Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland.
In der gängigen Praxis zeitgenössischer moderner Kunst bewegen sich Künstler zunehmend an der Schnittstelle von Kunst-Technik-Wissenschaft. Wissenschaftler suchen Kontakt zu Künstlern, um ungewöhnliche Strategien auszuloten.
Die Verbindung von Kunst-Technik-Wissenschaft inspiriert zu Kreativität und Innovation und ermöglicht attraktive Angebotsformate zum Anfassen und Ausprobieren. Darin liegt ein großes Potential dafür, ein Ferienprogramm anzubieten, dass auf ein breites Interesse unserer Besucher stößt.
Veranstaltungen wie die Lange Nacht der Wissenschaften und die Makers Faire zeigen, dass das Thema bei der Bevölkerung gefragt ist.
Entsprechend des Schwerpunktes des FEZ-Berlin, der erlebnisorientierten Bildung, sollen es Ferien zum aktiv werden, Staunen, Experimentieren, Gestalten, Ausprobieren und Bewegen werden. Kern des Konzeptes ist, naturwissenschaftlich, technische und kulturell- künstlerische Bildung, sowie Sport, Spiel und Bewegung zu verbinden. So wird Phänomenien ein ganz besonderer Ort werden, voller Erlebnisse und Entdeckungen für alle Neugierigen, die sich überraschen lassen wollen.

 

 

Für wen ist Phänomenien gedacht?

Mit den Angeboten sollen vorwiegend neugierige Menschen von 6 – 15 Jahren angesprochen werden. Jedoch ist es als Familienevent konzipiert, bei dem auch die Erwachsenen ihren Spaß haben und viel Neues Entdecken und Erfahren werden. Im Speziellen auch Hortgruppen sowie andere Anbieter von Freizeit- und Ferienangeboten können das Angebot nutzen. Bei Gruppen wird eine Voranmeldung erbeten.

 

 

Wie sind die täglichen Öffnungszeiten? Müssen die Anbieter vor Ort sein?

Phänomenien läuft von Samstag den 21.Oktober bis zum Sonntag den 5. November 2017.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr: 10:00 – 18:00
Sa/So: 12:00 – 18:00

Alle Angebote sollen durchgehend zugänglich sein. Diese Zeiten sollen vorzugsweise aber nicht zwingend alleine von den Leitungen / den Anbietern abgedeckt werden. So kann gerne eigenes (bereits angelerntes) Personal mitgebracht werden. Falls dies nicht möglich ist, unterstützt das FEZ-Team bei der Suche nach geeignetem Personal. Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, dass sich das FEZ Exponate auch „nur“ für die Laufzeit von Phänomenien ausleiht.

 

 

Wie ist Phänomenien strukturiert?

Phänomenien wird entsprechend inhaltlicher Schwerpunkte räumlich in 4 Bereiche strukturiert:

unteres Foyer: dort werden in einem sehr modernen, zeitgemäßen Raumdesign wirklich erstaunliche ungewöhnliche Phänomene präsentiert (Mischung aus Ausstellung und Elementen zum selbst tätig werden + Rauminstallationen, die mit den Besuchern erarbeitet werden)

oberes Foyer: der gesamte Ort wird zu einer großen Experimentierwerkstatt. Die Besucher sollen an zahlreichen Mitmachstationen beim (eher konzentrierten und ruhigen) Entdecken, Spielen, Experimentieren, Bauen und Erfinden mit viel Spaß neue Erkenntnisse über erstaunliche Phänomene gewinnen, Antworten auf spannende Fragen finden und Aufgaben aus der Schnittstelle Kunst-Technik-Wissenschaft lösen.

Sporthalle: Bewegung, Körper, Wissenschaft

Bühne: vor allem an den Wochenenden finden dort Wissenschafts- und Quizshows statt. Kinder erklären Kindern Phänomene

 

 

Wer kann wie bei Phänomenien mitmachen und was ist der Mehrwert/Nutzen?

Phänomenien bietet die Möglichkeit der Beteiligung als:

  • Gestalter der Angebote
  • Anleiter/Betreuer der Angebote
  • Besucher

 

 

Für Gestalter der Angebote

Aktuell werden noch Partner gesucht, die Angebote in Phänomenien mitgestalten wollen.

Mitarbeiter von Lernwerkstätten, Kindermuseen, Exploratorien, Hochschulen, Unternehmen, Vereine sowie Freiberufler, oder auch Studenten mit ihren Arbeiten/ Entwicklungen, die sich an der Schnittstelle Kunst-Technik-Wissenschaft und auch dem Design / Ingenieurwesen bewegen, sind aufgefordert sich so schnell wie möglich und spätestens bis zum 10.März 2017 bei der Projektleitung zu melden.

Alle Ideen sind Willkommen, die zum Konzept und zur Struktur von Phänomenien passen.

Das FEZ-Event Phänomenien bietet Anbietern die Möglichkeit:

  • Das FEZ-Berlin als Veranstaltungsort eigener Angebote zu nutzen / zu erproben und sich dadurch später auf diese Referenz beziehen zu können.
  • Freude daran zu haben, den Besuchern tolle und nützliche Erlebnisse und zu ermöglichen
  • Sich sehr Öffentlichkeitswirksam zu präsentieren
  • Sich mit anderen Anbietern an den Schnittstellen Kunst-Technik-Wissenschaft zu vernetzen
  • Sich kreative Anregungen zu holen

Gesucht werden im Speziellen Stationen, die als offene Angebote funktionieren. Das bedeutet, dass dem Besucher jederzeit der Ein- und Ausstieg möglich ist. Auch ist es von Vorteil, wenn die Stationen die Möglichkeit bieten, sich unterschiedlich lange und inhaltlich auf verschiedenen Vertiefungsniveaus mit den Dingen zu beschäftigen. Durch diese Merkmale werden die Angebote für verschiedene Zielgruppen interessant (Altersstufen, Geschlecht, Bildungsniveau…) Nach Möglichkeit sollen die Besucher einen Hinweis bekommen, für welche Altersgruppe die Stationen vorwiegend konzipiert wurden. Ebenso vorteilhaft ist es, wenn die Stationen relativ selbsterklärend sind und/oder der Besucher beispielsweise mittels Anregungen und Anleitungen durch das Geschehen gelenkt wird. Dabei ist es auch wünschenswert, dass als Leitfaden für diese Lenkung eine oder mehrere Fragestellungen dienen, die von den Besucherinnen erforscht werden. Gerne auch mit einem Alltagsbezug der herausgestellt werden kann. Vielleicht bietet die Stationengestaltung sogar die Möglichkeit, dass zu den bereits vorformulierten Fragen noch eigene Fragen erfunden und Antworten gefunden werden können.

Insgesamt sollte nach Möglichkeit auf Angebote zurückgegriffen werden, die sich in der Praxis bereits bewährt haben. Leider können vom FEZ keine Entwicklungskosten für neue Angebote übernommen werden. Jedoch hat das FEZ die Möglichkeit den Transport der Stationen zu organisieren. Auch Verbrauchsmaterialien können über das FEZ finanziert werden und/oder kann beim Einkauf unterstützen. Da auch das Thema Umweltschutz und Ressourcenschonung thematisiert werde kann und sollte, ist die Verwendung von Natur- und Restmaterialien sowie ein sparsamer Verbrauch wünschenswert.

 

 

Für Anleiter der Angebote

Gesucht werden neugierige Menschen ab 16 Jahren, die gerne mit Menschen arbeiten und selber mehr über phänomenale Dinge an der Schnittstelle Kunst-Technik-Wissenschaft erfahren wollen.

Im Speziellen Studierende aus den Fachbereichen der Pädagogik, dem Spiel- und Lerndesign, Design, Kunst, Erziehungswissenschaften, Bildung und Erziehung in der frühen Kindheit, Erzieher/innen in Ausbildung oder auch Schüler/innen an Oberstufenzentrum im Sozialwesen u.ä. bietet Phänomenien einen spannenden Erfahrungsspielraum.
Neben einer Aufwandsentschädigung erhalten die Anleiter vom FEZ natürlich Zertifikate, (Praktikums)Zeugnisse und ggf. die Übernahme von Reisekosten.

 

 

Wer sind die Ansprechpartner?

Rainer Sioda
FEZ-Team, Projektleitung gesamt
Tel.: +49 30 53071 – 330
Fax: +49 30 53071 – 111
r.sioda@fez-berlin.de
www.fez-berlin.de

Gunda Wichmann-Zahn
Projektleitung: Experimentierwerkstatt im oberen Foyer
Tel.: +49 170 2003600
gunda.wichmann@gmail.com
www.spielräume.berlin

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sie können diese HTML Tags verwenden:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>